SLOW FOOD SOMMER BISTRO KÜCHE

Spitzenköche laden zum Ausflug in die Tiefen der Kulinarik
Gourmetveranstaltung In Bacharach treffen sich am Samstag fünf herausragende Könner der Küche zu einem gemeinsamen Genussprojekt

Bacharach. Genussferien müssen gar nicht so weit weg beginnen. Den Beweis, dass das Gute manchmal extrem nahe liegt, treten am Samstag, 13. August, fünf Köche im Rhein-Hotel in Bacharach an. Gemäß dem freien Motto „Fünf Köche für ein Spitzenmenü“ sind die bekannten Köche Frank Buchholz, Josef Lauer, Markus Pape und Maike Bischoff zu Gast bei Andreas Stüber, um gemeinsam mit dem Bacharacher Gastgeber ein unvergessliches Menü zu kreieren. Ab 12 Uhr werden die Gäste für rund vier Stunden in die Tiefen kunstvoller regionaler Kulinarik entführt.
Der ganz besondere Tag in fünf Gängen wird nicht nur begleitet vom Bacharacher Spitzenweingut Toni Jost, sondern entführt die Gäste auch in die filigrane Welt genussvoller Kochkunst. Immer wieder treten die regionalen Spitzenköche schließlich an wechselnden Orten gemeinsam an den Herd, um im Wechselspiel ganz unterschiedliche Akzente setzen zu können. So ist Andreas Stüber im Rhein-Hotel in Bacharach zwar der Gastgeber, aber der weithin bekannte Mainzer Extraklasse-Koch Frank Buchholz bringt auch seinem Restaurant „Buchholz“ genauso eigene Nuancen mit wie Josef Laufer aus dem bekannten Restaurant „Zum Krug“ in Hattenheim oder auch Markus Pape vom „Meisenheimer Hof“ in Meisenheim und Maike Bischoff vom Restaurant „WeinZeit“ in Bingen.
Gemeinsam werden die fünf Spitzenköche im Zusammen- und Wechselspiel mit herausragenden Mittelrhein-Weinen ein unvergessliches Menü auf den Tisch zaubern. Die Veranstaltung wird im kulinarischen Kalender am Mittelrhein allein aufgrund der illustren Zusammensetzung des Teams in der Küche einen wahren Leckerbissen darstellen. Und die fünf Köche treten den Beweis an, dass Gourmets keineswegs in die Ferne reisen müssen, denn das Gute findet sich am Samstag am Mittelrhein gleich um die Ecke.
Anmeldungen für das exklusive Menü der fünf Spitzenköche am Samstag, 13. August, sind noch möglich. Infos und Anmeldung beim Rhein-Hotel in Bacharach, Tel. 06743-1243, oder per E-Mail an: info@rhein-hotel-bacharach.de

Bacharach

Hot Spot der Roh-Mantik an den Ufern der Poesie

Drei Literaten haben die Wahrnehmung der Rheinlandschaft und das Bild von Bacharach entscheidend geprägt: Clemens Brentano, Heinrich Heine und Victor Hugo. Alle drei haben ihren Anteil an der Erschaffung der Mythen, die sich um den größten deutschen Strom ranken und die Gegenden entlang des Rheins zu einer mythischen Sehnsuchtslandschaft werden ließen.

Den entscheidenden Anstoß für die Herausbildung einer eigenen Rhein-Romantik gab Clemens Brentano 1801. Am Ende seines Romans „Godwi“ lässt er nicht nur seine gleichnamige Hauptfigur an den Rhein reisen, er fügte auch die berühmt gewordene Ballade, „Zu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin“ ein, durch das Bacharach Teil der Topographie der Rheinromantik geworden ist. In diesem präsentischen Satz findet sich die Geburtsstunde der Lore Lay, mit der Clemens Brentano der Romantik die schönste, zauberhafteste und mythologischste Figur schenkte.

Der Zauber der „uralten Stadt Bacharach“ in der die Zeit auch heute noch still zu stehen scheint, hat Literaten und Reisende schon immer besonders berührt.
Was ist das Geheimnis solcher Magie?
Einzigartigkeit des Stroms und der Landschaft ist uns hier geschenkt. Dieses Panorama von Rhein-Engtal, steilen Rebhängen, altem Gemäuer und Wehrtürmen, winkeligen Gassen, mit Wernerkapelle, Burg Stahleck und Kirche St. Peter. Hier fließt der Rhein – seeartig verbreitet – auf die Stadt zu, wie an keinem anderen Punkt des Weltkulturerbes, das hier seine Mitte, seinen romantischen Ausgangspunkt fand.
Hier am Ursprungsort der unterirdischen Echos und den Höhlen der verlorenen Träume, dem dreifach dunklen bacchantischen a im Namen der Stadt, die den Namen gibt der Brentano´schen Lore Ley als auch dem düsteren Klagelied „Rabbi von Bacherach“ von Heinrich Heine und damit auch topografischer Ort der Weltliteratur wurde.

Für Victor Hugo, der 1839/40 den Rhein bereiste und 3 Tage in Bacharach verweilte, war es eine „alte Feenstadt, wo es von Sagen und Legenden wimmelt“. Seiner Schil-derung der Stadt Bacharach widmete er den gesamten 18. Brief:
„Ich befinde mich in diesem Augenblick in einer der schönsten, angenehmsten und unbekanntesten alten Städte der Welt. Ich bewohne Gelasse wie die von Rembrandt, mit Bauern voll Vögeln an den Fenstern, sonderbaren Laternen an der Decke und mit Wendeltreppen in den Stubenecken, woran die Sonnenstrahlen hinaufschleichen. […]
Man glaubt, das ein Riese, der mit Antiquitäten gehandelt, am Rhein einen Kram-laden aufschlagen wollte, einen Berg als Gestell genommen und in seinem Riesen-geschmack von oben bis unten einen Haufen gewaltiger Stücke ausgelegt habe […] Wenn die Sonne eine Wolke beiseite streicht und aus einem Dachfenster des Himmels blickt, so ist nichts so anziehend wie Bacharach […]
Drei Tage brachte ich in Bacharach zu, einer Art Wunderland am Rhein, […].“

Bacharach „the little town of German soul“, wie ein englischer Gast sie nannte;
„Bacharach du Stadt des Zaubers und der Zauberin“ beschreibt der Dichter Friedrich G. Paff sie.
Die Stadt selbst ist ganz Museum, ist mittelalterliche Geschichtslandschaft und zugleich signifikante Resonanz des Weltkulturerbes; arkadisch, wildromantisch.

Hier an den Ufern der Poesie, wo alles begann, wo Himmel und Erde eins, wo die Zeit aufgehoben scheint und das dreifache bacchantische a das Echo auch heute noch furcht, spiegelt sich der Zauber von Dichtung und Geschichte noch immer wie ungezähmte Zwillinge und die alten Zauberlieder tönen aufs Neu.

Hier, wo die Roh-Mantik auch heute noch wohnt – outdoor und analog –, und in ihrer ganzen Art des puristischen Moments unsere Seele berührt, teeren und federn wir unsere Träume, setzen sie auf weiße Schiffe und fahren über alle Meere.

Bacharach:
„Ein Ort, ein Ufer, von Liebe, Strom, von Dichtung, Wein durchpocht.“ (F. G. Paff)

Fritz Stüber, 2015

Eine grandiose Promenade vom Strandbad bis zur Insel Heyles´en Werth,
an der sich wunderbar flanieren und poetisieren lässt.

ich bin die Insel
ohne Ufer
die unermesslich
sich begrenzt
die nicht mehr sieht
das ferne Land
noch Himmel, Meer und Weite
Friedrich G. Paff

Parallel dazu nimmt das „literarische Stadtbild“
Schritt für Schritt mehr Gestalt an.
Skulpturen von Clemens Brentano, Heinrich Heine und Victor Hugo
werden noch in diesem Frühjahr ihren Platz
„An den Ufern der Poesie“ besiedeln.

Diese international bekannten Dichter wählten Bacharach zum Schauplatz
ihrer Geschichten und Erzählungen und ihr poetischer Zauber
liegt bis heute wie ein Schleier über der Stadt.

Erfand doch erst die Literatur der Romantik
jenes imaginäre Stadt- und Landschaftsbild, welches die
Stadt Bacharach in den Zauber versetzte, für den sie
heute so bekannt ist.

Dieses `Literarische Stadtbild´ zieht sich wie ein roter Faden
von den Rheinanlagen, durch die historische Altstadt,
über den poetischen Stadtmauerrundweg bis zur Burg Stahleck.

Wie in einem Fenster spiegeln sich die Ursprünge
des heutigen Welterbes in seinen Mauern und lassen
jeden Besuch zu einer kulturellen Zeitreise werden.

BACHARACHGNADENLOS ROMANTISCH !

Fritz Stüber

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